Fachbuch Ökologisches bauen

Integraler Ansatz:

Die ökologische Ausrichtung des Bauens ist weltweit die grundsätzlichste und tiefgreifendste Aufgabe, denn nur die langfristige Erhaltung einer stabilen Umwelt ermöglicht unser Leben.
Ökologisches Bauen orientiert sich an übergeordneten Zielen: Leben und Arbeiten und unsere kulturellen und sozialen Bedürfnisse befriedigen, ohne die Umwelt langfristig zu übernutzen und damit zu schädigen. Hierzu sollen Baumaßnahmen dienlich sein. Erst wenn der Mehrzahl der Bevölkerung dies möglich sein wird, kann von einem besonderen Fortschritt auf dem Gebiet gesprochen werden. Ökologisches Bauen muß dieser Zielsetzung folgen und konkrete Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Neben den ökologischen Bedürfnissen sind deshalb die ökonomischen Möglichkeiten und die kulturelle Entwicklung der Menschen zu berücksichtigen. Erst in diesem Gesamtfeld können befriedigende Ergebnisse erreicht werden.

Im Detail gibt es bereits viele glanzvolle Lösungen, die aber im Gesamtkontext meist scheitern. In den Planungsaufgaben steht daher die Entwicklung eines Ökologischen Gesamtkonzeptes an erster Stelle.

Mit ökologischem Bauen verbinden sich ganz unterschiedliche Vorstellungen und Schwerpunkte. Stichworte sind z. B.: Solares Bauen, Ressourcen schonendes Bauen, Nachwachsende Rohstoffe, Ökologische Baustoffe, Postfossile Architektur, Lehmbau, Umweltgerechtes Bauen, Energieeffizienz von Gebäuden, Materialkreisläufe, Gesundes Wohnen, Klimagerechte Architektur, Umweltverträgliches Bauen, Stadtökologie, ökologische Stadt- und Quartiersplanung, Verkehrsökologie u. v. a.

 

 

 

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   Prof. Dr.-Ing. D. Glücklich

   Bauhaus-Universität Weimar    
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